DJing
Wer gut auflegt, hat Macht. Macht über die Menge! Ein guter DJ kann sich und seinem Publikum eine schöne Zeit bescheren. Aber wieso soll es eine Kunst sein, anderer Leute Kunst abzuspielen? Drücken DJs nicht einfach nur auf Play?
Nein, tun sie natürlich nicht! Die wahre Herausforderung bei der DJ-Arbeit – im HipHop wird auch gerne von Turntableism gesprochen – ist die Mischung, der Mix. Die Kunst des DJing liegt darin, darauf zu achten, dass Schnelligkeit und Stimmung der Songs zusammenpassen. Die Übergänge sind wichtig! Und der DJ oder die DJn müssen den Dancefloor immer im Blick haben: Was kommt gerade gut an, was wollen die Leute?
Seit etlichen Jahren gibt es auch Turntableism-Meisterschaften, ausgetragen zum Beispiel von der itf (International Turntableism Federation). Hier werden wichtige Techniken benotet wie zum Beispiel das Juggeln, der Backspin, Beatmixing oder Scratchen. Beatjuggling ist die Kunst des DJs, kurze Abschnitte zweier Musikstücke in Echtzeit zu einem neuen Beat umzuarrangieren. Beim Backspin dreht man die Vinyl-Schallplatte schnell oder langsam zurück. Das ist eine klassische HipHop-Technik, die zuerst von Grandmaster Flash eingesetzt wurde. Beatmixing ist die Technik zwei unterschiedliche Musikstücke fließend ineinander überzublenden. Beim Scratchen erzeugt der DJ mit der laufenden Vinyl-Schallplatte Töne. Auch das ist eine Technik, die schon seit den 1970er-Jahren immer weiter verfeinert wird und ein wichtiges Element im HopHop darstellt.
Wer so etwas kennen lernen oder wer seine Techniken verfeinern möchte, ist bei unseren Workshops von echten Rap- und HipHop-Pr0fis genau richtig!
DJing with DJ Beware:
Frauen an den Turntables:


